Lothar Herbst Ihr Städtepartner für
Dinslaken, meine Stadt
Lothar Herbst by lothar-herbst.de since 1998 until today                 Sie sind Gast Nummer:                                                                              first edition: 11.11.2012 / last update: 01.08.2018

Der Rotbach

Folgen    Sie    mir    auf    den    Spuren    einer    schönen    Mittelstadt,    mit    all    seinen    Reizen.    Ich    habe    für    Sie    viele    neue    Fotos   bereitgestellt   und   Berichte   hier   über   meine   erlebten   Rundgänge   durch   alle   Dinslakener   Ortschaften. Wissenswertes vom Rotbach Ein kühles Ende (von Ingo Plaschke, Bericht NRZ (c) vom 23.07.2014) Der   Rotbach   plätschert   von   Bottrop   über   Dinslaken   bis   Voerde.   Die   Mündung   ist   unspektakulär.   Sehenswert   ist   der   20   Kilometer   lange   Bach dennoch,   mit   dem   Rad.   Fritz   Overländer   konnte   damals   natürlich   noch   nicht   ahnen,   dass   der   Rotbach   einmal   so   enden   wird:   unter   zehn   hässlichen Betonröhren, über die eine mit roten Backsteinen gepflasterte Fußgängerbrücke führt. ein,   so   ein   kühles   Ende   hat   der   „de   roje   Beek“,   wie   der   Bach   im   alten   Volksmund   heißt,   nicht   verdient.   Wer   weiß,   vielleicht   sieht   seine   Mündung   in den   Rhein   eines   schönen   Tages   anders   aus   –   so   wie   mittlerweile   an   einigen   anderen   Stellen   des   etwas   mehr   als   20   Kilometer   langen   Flüsschens, das nicht mehr nur schnurgerade durch das alte Dinslakener Land fließt, sondern sich hier und da wieder durch die Gegend schlängelt. Vor   vielen   Jahrzehnten,   als   Fritz   Overländer   aus   Dinslaken   den   Rotbach   beschrieb,   war   die   Welt   auch   nicht   überall   schön.   Doch   der   Grafenwald   in der   Kirchheller   Heide   bei   Bottrop   muss   wohl   ein   lauschiges   Plätzchen   gewesen   sein.   Hier   an   der   uralten   Kornmühle   fiel   der   junge   Rotbach rauschend   mehrere   Meter   tief   hinab   in   den   Grund   und   eilte   murmelnd   auf   den   nahen   Hiesfelder   Wald   zu,   in   dem   er   in   jugendlichem   Übermut derart   krumme   Sprünge   machte,   dass   die   Naturfreunde   von   nah   und   fern   ihre   helle   Freude   daran   hatten   –   schwärmte   der   heimatbegeisterte   Autor in    einem    längst    verblichenem    Artikel.    Ganz    so    idyllisch    geht    es    heutzutage    an    der    Grafenmühle    nicht    mehr    zu.    Das    Freizeitzentrum    mit Bogenschießstand, Minigolf und Ponyreiten ist bei Bikern beliebt und für frische Forellen bekannt. Hier   beginnt   seit   einem   Jahr   auch   der   neue   Rotbach-Weg,   eine   19,8   Kilometer   lange   Radstrecke   mit   52   grün-weißen   Wegwei-sern,   die   streng   dem Bachverlauf   folgen   –   bis   kurz   hinter   Haus   Wohnung   in   Voerde,   jenem   Wasserschlösschen   aus   dem   14.   Jahrhundert,   dessen   Mühle   sich   immer   noch dreht.   Unter   dem   Beton   der   Frankfurter   Straße   hindurch   biegt   der   Rotbach   links   ab,   kurvt   nochmals   nach   rechts   und   plätschert   durch   die   letzten Bäume des Wohnungswaldes – um sich dann schließ-lich kurz hinter Stromkilometer 798 im Rhein zu ergießen. Bitte   das   Ende   des   Rotbaches   nicht   mit   der   Mündung   des   Lohberger   Entwässerungsgrabens   verwechseln.   Der   Kanal   fließt   ebenfalls   quer   durch Dinslaken bis in den Voerder Stadtteil Möllen, auf seinen letzten Metern parallel zum Rotbach, bevor auch er auf den Rhein trifft. Wer   es   mit   dem   Fahrrad   bis   hier   geschafft   hat,   sollte   nicht   zu   schnell   um   die   Kurve   des   Schotterweges   fahren,   über   die   etwas   mehr   als   20 backsteinernen   Treppenstufen   ist   schon   viel   Gras   gewachsen.   Wer   also   die   Treppen   zur   Rotbachmündung   nicht   übersieht,   steht   alsbald   auf   einer Brücke   und   blickt   auf   eine   Szenerie,   die   weder   magisch   noch   mystisch   scheint   –   die   aber   dennoch   ein   beliebtes   Ausflugsziel   ist,   wie   an   den   vielen Feuerstellen   am   Rheinufer   –   und   leider   auch   am   Müll   –   zu   erkennen   ist.   Hinter   den   Bäumen   und   Büschen   tuckert   gerade   ein   dickes   Schubschiff stromaufwärts   und   drückt   dabei   das   Wasser   des   Rheins   ein   paar   Meter   weit   in   den   Rotbach   hinein.   Schuhe   aus   und   einmal   im   Rotbach   stehen. Seinen   Namen   soll   er   wegen   rostfarbener   Ablagerungen   im   Wasser   erhalten   haben.   Tatsächlich   quillt   sofort   roter   Sand   zwischen   den   Zehen   hervor. Ein kühles Ende, das an diesem heißblauen Vormittag einfach nur gut tut. Quelle: NRZ (c) vom 24.07.2014 Machen Sie einen Rundgang durch das Rotbachtal      Hier ein Kurzfilm “Rotbachtal 02 02 2014”  von CreativeMovie2012 ©,  Lautsprecher EIN Dem Rotbach seine Route Wer mehr über den Rotbach mit seinen eindrucksvollen Fotos sehen möchte, ist hier besonders gut aufgehoben, nämlich bei “hajo´s Fotoseite”. Eine liebevoll zusammengestellte Fotoreihe mit schönen Geschichten rund um den Bach. Autor: Hans-Josef Schuhmacher, Dinslaken / hier bei Facebook
Webdesigner, Fotograf, Autor Lothar Herbst aus Dinslaken führt Sie durch die Stadt

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